Wacken

Aus Jens Rusch
Wechseln zu: Navigation, Suche
WackenTotal.jpg

Weil diese Seite zu groß wurde, habe ich begonnen, einzelne Themenseiten anzulegen. Diese werden nach Bildtiteln geordnet und untereinander verlinkt. Sie tragen jeweils den Titel des dargestellten Gemäldes und zeigen auch größtenteils den dazu gehörigen Workshop.

Schleswiger Nachrixchten.jpg
Über Facebook informiert: Das blaue Mädel heißt Sarah Andersson und kommt aus Helsingborg, der zweite von rechts heißt Mrinal Sharma und kommt aus Indien.

"Avatar" Öl auf Leinwand. Format 150 x 110 cm


Themenseiten Ölgemälde


Ausstellungen und Pressespiegel

"Diese Ausstellung ist für mich so etwas wie ein Rapport im Sinne alter Schlachtenmaler, eine erste Bilanz." Jens Rusch suchte das Heerlager, das "Holy Land" der Headbanger und Schwermetaller vor seiner eigenen Ateliertür im norddeutschen Wacken auf. Hunderte von Bildern entstanden in seinem Kopf, Sozialstudien und Kuriosa, Karnevaleskes wie Morbides, Schrankenloses wie Friedfertiges. Ein Kosmos den er auf seinen Leinwänden zu ordnen versucht. Die Ausstellung zeigt erste Ergebnisse.


"Mir scheint, als hätte mich all´ die Jahre des malerischen Studiums, die Feldarbeit mit den Norddeutschen Realisten, die Carmina Burana, der Faust und alle anderen Themen, lediglich auf dieses große Thema vorbereitet."

Wacker an Wacken! Work in progress.....
Wacken6.jpg
Wacken1a.jpg
Wacken2.jpg
Wacken1.jpg
Wacken3.jpg
Wacken4.jpg
Der Wikinger "Greimi" kommt aus Pegnitz in Bayern
thumb
Der lauteste Balzplatz der Welt
Künstler und ihre Visionen, nicht immer sind sie realiserbar, weil sie am materiellen Aufwand scheitern. Jens Rusch hat Material für 40 solcher Gemälde im Format 110 x 150 cm gesammelt. "Ich würde die Bilder liebend gern großformatiger angehen, das Thema verlangt es geradezu. Das W:O:A selbst hat beeindruckende Dimensionen."


Ein sehr lautes Füllhorn

In seinen Bildern finden sie sich, die Heavy Metall-Rollis, die zarten Schönheiten und die gepiercten Walküren, die Weltkuhträger und Evil Elvis - und Rusch erfindet immer neue Szenerien, die Wacken zum Welttheater werden lassen. Zu seinem Welttheater. Ein Schlachtenmaler im Heerlager der lautesten Musik der Welt. An seinem mentalen Pinboard stecken Unmengen an noch ungemalten Phantastereien, zu denen man sich nur noch die richtige Musik hinzudenken muss. Richtig laute, richtig gute, kopfschrankenbrechende Musik.

Die bereits gemalten Bilder zeigen Wacken aus einem bislang kaum dokumentierten Blickwinkel. Jens Rusch sucht seine Szenen mit dem sicheren Gespür des Erfassers, der durch die Schule der Norddeutschen Realisten ebenso gegangen ist, wie durch das Laboratorium des Bilderkonstrukteurs Norman Rockwell. Die realistische Darstellungsweise ist ihm durch die Zucht und Lehre einer strengen Bildauffassung seines Mentors Prof. Eberhard Schlotter zur Handschrift geraten.



Gemalte "Sozialstudien" ?

In der Kunst-Zeitschrift "Tendenzen" wurde Jens Rusch im Artikel "Qualität und Engagement" gemeinsam mit Harald Duwe vorgestellt. Ihre Herkunft ist nicht die einzige Gemeinsamkeit der beiden schleswig-holsteinischen Künstler. Die im Artikel gebräuchliche Genre-Bezeichnung "Gemalte Sozialstudien" wäre eine unfaire Bezeichnung für den Themenhintergrund, denn am Ende steht die Frage nach der Qualität eines Gemäldes. Das letzte Wort hat immer das Bild und der inhaltliche Aspekt ist nur eines der Bewertungskriterien. Was also macht aktuell das Thema "Wacken" für den Kulturpreisträger Jens Rusch so interessant?

Kein einziges Konzert des Schleswig-Holstein Musikfestivals kann auch nur mit zehn Prozent der Zuschauer des W:O.A aufwarten - und dennoch ist der gesellschaftliche Rang des SHMF im Bewusstsein der Öffentlichkeit höher angesiedelt. Wer bestimmt diese Parameter?

In der kurzen Liste eigenständiger Liberalisierung stellt das Wacken-Festival ein Phänomen dar. In 22 Jahren fand auf den Wiesen und Äckern ein bemerkenswerter Prozess statt, der als Indikator für umfassende gesellschaftliche Randbedürfnisse dienen könnte. Der selbst inszenierte Ausnahmezustand integrierte sich nicht nur in das vom Veranstalter vorgegebene Konzept, er wurde Bestandteil und sein Habitus erwies sich sogar als richtungssteuernd.


Nicht nur, daß das Thema vor seiner Atelier-Tür stattfindet - es ist auf vielfache Weise zwingend. Gesellschaftliche Regularien scheinen in Wacken nicht nur ausser Kraft gesetzt, sie werden auch häufig ins völlige Gegenteil gekehrt. Das allein ist noch nicht erstaunlich. Völlig verblüffend ist hingegen, daß das nicht nur niemanden stört - es wird geradezu an die oberste Stelle der langen Liste der Erwartungen postiert. Der Wacken-Kult verstört anscheinend nur noch jene, die nicht daran teilnehmen. Bei der medialen Bewertung der überraschenden Friedfertigkeit der Massen wird oft die Ventilfunktion einer ungewöhnlichen Musik übersehen, wennauch nicht überhört. Die Kapriolen fast aller journalistischen Analysen stochern fast durchgehend im Nebulösen. Es scheint alles erlaubt - mithin ein wunderbares Terrain für einen bildenden Künstler dem es keine Mühe bereitet, Menschen darzustellen. Freiräume zu thematisieren ist jedoch eine vergleichsweise schwierige Aufgabe. Der "Holy Ground" wird zum extrem unwegsamen künstlerischen Parcours.



Der "Vorläufer"

Wie alles begann: Workshop Schenefeld 1

Rock´n Rollis

Rock´n Rollis.jpg

Öl auf Leinwand. Format 150 x 110 cm

Avatar

Lautester Balzplatz der Welt

Die Zimmerleute auf der Waltz hatten beim Aufbau geholfen und fanden sich kurzerhand im Wettbewerb mit ebenfalls tätowierten Metall-Schlachtenbummlern. Eine schöne, spannungsgeladene Szene, ohne dass es zur "Entladung" gekommen wäre...

Balzplatz.jpg

Wackener Weltkuh

"Wackener Weltkuh"

Blind Guardian

Siehe auch Themenseite "Blind Guardian"
Jens Rusch hatte zunächst Bedenken, die drei Blinden vor eine Blind Guardian-Bühnen-Szenerie zu stellen. Dann bemerkte er, dass einer von Ihnen "Blind Guardian" auf dem T-Shirt stehen hatte. Da fand er das akzeptabel.

Musik machen andere

"Apocalyptica" Oil on Canvas 150 x 150 cm
"Scorpions" 150 x 150 cm


Videos

Links

"Evil Elvis" Öl auf Leinwand 110 x 150cm
Wackenlogo2o12.jpg


WackenBauzaun.jpg
Woa art poster 2 pre (3).jpg


PDF

Wacken.pdf