Vogelmenschen

Aus Jens Rusch
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"Spatzentandem" Format ca. 36 x 66 cm Aquarell und Zeichnung auf Karton. Preis: 980.- Euro. Das sind tatsächlich alles Spatzen. Die gibt es in wunderbaren Farbgebungen rund um die Erde. Grobe Formel: Je nordischer, desto eintöniger in der Farbgebung, je südlicher, desto bunter. Ganz wie bei den Menschen. Insofern hat das Tandem sogar etwas Kosmopolitisches.
"Vogelorchester" Öl auf Leinwand ca 110 x 100 cm. Privatbesitz

Anthropomorphische Tiermenschen

Anthropomorphische Tiermenschen zur Charakterisierung menschlicher Eigenschaften haben eine weit zurückreichende Tradition. Grandville war berühmt für seine Darstellungen von Mischwesen, hauptsächlich von Menschen mit Tierköpfen und Tieren mit Menschenköpfen. Der Künstler kannte und schätzte die Arbeiten des Schweizer Schriftstellers und Philosophen Johann Caspar Lavater .

1788 veröffentlichte der Schweizer Gelehrte seine Schrift Konstruierte Karikaturen und Metamorphosen, Studien über die Vergleichbarkeit menschlicher Gesichter mit den Köpfen von Tieren. Diese Theorien wurden zu Grandvilles Zeit lebhaft diskutiert. Anders als Lavater, der auf eine allgemeine Typisierung abzielte, beschäftigte Grandville sich jedoch mit einzelnen, bestimmten Individuen, die er auch durch Kleidung und Utensilien in ein konkretes historisches Umfeld stellte.

Das hat schier überhaupt nichts mit Verletzungsabsichten zu tun, aber ausgesprochen viel mit Kunst und noch mehr mit Humor.


"Metalbirds" Ölgemälde auf Leinwand. Format 60 cm x 150 cm. Preis 6800.- Euro

Alle Motive sind auch als Kunstdrucke im Format DIN A3 für nur 40.- Euro erhältlich. Kontodaten ganz unten auf dieser Seite.


Vogelmenschen

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Jens Rusch wurde von einer großen deutschen Tageszeitung das Stigma "Dali vom Elbdeich" verliehen, worüber er zunächst alles Andere als glücklich war. In der Tat ist es kaum möglich, sein künstlerisches Schaffen in eine einzige Schublade zu verfrachten. Es müsste schon ein ganzer Schrank dafür herhalten, oder zumindest doch ein Komödchen - womit wir beim Thema wären. Dass sein Handwerk dem Naturalismus nahesteht, spielt dabei eine untergeordnete Rolle - es sind die Inhalte, die seinen Bilder eine Eigen-Art verleihen. In puncto "Vogelmenschen ist er zudem Grandville näher, als dem apostrophierten Salvador Dali und sollte man dennoch nach einer Schnittmenge suchen, dann wäre es klug, tatsächlich nach dem Komödienhaften zu fragen. Er ordnet seine kleine Bilderwelt in Kategorien wie "Die Küste lebt", wenn es um regionale Bezüge geht, oder "Jens´ Tierleben", wenn er diesen Tellerrand überschreitet. Menschliche Attitüden tierischen Entsprechungen zuzuordnen hat etymologische Dimensionen, nicht nur, wenn es um Charaktereigenschaften geht. Das funktioniert sogar umgekehrt, wenn es nämlich darum geht Tiere nach Kräften zu vermenschlichen. Auch in anderen Kulturen kann man dafür Entsprechungen finden, beispielsweise in den Namen der Ureinwohner Amerikas. Was liegt für einen Künstler also näher, als das Menschliche im Tier und das Tierische im Menschen zu suchen?

Humanornithologische Galerie

Die nachstehende Abbildungen sind nicht chronologisch aneinandergereiht und stehen auch keineswegs in einem thematischen Kontext. Bilder entstehen entweder nach zufälliger Eingebung oder zumindest nach Gesetzmäßigkeiten, die dem Künstler in aller Regel verschlossen bleiben.

Jens Rusch strapaziert in diesem Zusammenhang gern eine Quelle, deren Ursprung er vergessen hat:

"Noch bin ich nicht beflügelt,
doch ist um mich ein Flattern".

Grandville

"Visite" ca 52 x 40 cm Aquarell und Zeichnung auf Karton Preis 780.- Euro
Grandville war berühmt für seine Darstellungen von Mischwesen, hauptsächlich von Menschen mit Tierköpfen und Tieren mit Menschenköpfen; er zeichnete aber auch Kombinationen von Menschen mit Pflanzen oder von Menschen mit Maschinen oder er verband Teile von völlig unterschiedlichen Tieren miteinander. Der Künstler kannte und schätzte die Arbeiten des Schweizer Schriftstellers und Philosophen Johann Caspar Lavater (1741–1801), der 1775 in seinem Werk Physiognomische Fragmente … eine Anleitung geliefert hatte, aus Gesichtszügen und Körperformen bestimmte Charaktere zu erkennen. 1788 veröffentlichte der Schweizer Gelehrte seine Schrift Konstruierte Karikaturen und Metamorphosen, Studien über die Vergleichbarkeit menschlicher Gesichter mit den Köpfen von Tieren. Diese Theorien wurden zu Grandvilles Zeit lebhaft diskutiert. Anders als Lavater, der auf eine allgemeine Typisierung abzielte, beschäftigte Grandville sich jedoch mit einzelnen, bestimmten Individuen, die er auch durch Kleidung und Utensilien in ein konkretes historisches Umfeld stellte.

Seine Zeichnungen verbinden genauesten Realismus in den Details mit phantastischen Zusammenstellungen und satirischen Inhalten. Eine Voraussetzung für derartige Arbeiten war intensive Naturbeobachtung. Grandville betrieb seine Studien hauptsächlich im Pariser Jardin des Plantes, aber auch in der eigenen Wohnung. Alexandre Dumas berichtet in seinen Memoiren von Besuchen bei Grandville, wo er Kanarienvögel, Goldfische und Eidechsen vorfand, Grandvilles Freund und Biograf Samuel Clogenson erwähnt Katzen in den verschiedenen Wohnungen des Zeichners und sah Frösche als Studienobjekte auf dem Tisch. Bei aller naturwissenschaftlicher Genauigkeit wird schon an manchen Studienblättern das Interesse Grandvilles erkennbar, Parallelen zum Menschlichen herzustellen. Beispielhaft dafür ist die Zeichnung einer sitzenden Spitzmaus, deren Haltung diesem Tier eigentlich nicht möglich ist.

Im Jardin des Plantes und auf dem Pariser Friedhof Père Lachaise entstanden intensive botanische Studien als Grundlage für jene Illustrationen, in denen Pflanzen zu menschlichen Formen und Verhaltensweisen mutierten. Ein wesentliches Beispiel dafür ist, neben Une autre monde, das Buch Les Fleurs animées (Die Seele der Blumen) von 1846/47, wieder mit Texten von Taxile Delord. Darin erscheinen Blumen als elegante Damen, ihr Gestus entspricht den tatsächlichen oder symbolisch zugeschriebenen Eigenschaften der verschiedenen Blütenpflanzen. Etwa 1350 Naturstudien Grandvilles werden im Musée des Beaux-Arts in Nancy aufbewahrt. Quelle: Wikipedia

Zitate: Der Vogeldoktor ist von Grandville entliehen und der Junge von meinem Tutor Norman Rockwell (Nicht, dass man mich im Nachhinein des Plagiats bezichtigt - diese Nähe ist beabsichtigt !)

"Vogelmenschen"-Workshop

Skizzen

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Preiswerte Kunstdrucke

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Videos

Directed and made by Ninian Doff (Thanks for sharing !)
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Camera: Adrian Westaway
Arms: David Watson
Crows: Clapham Common
This song is from Fulton Lights EP "3 Songs" which is available here: itunes.com/fultonlights/3songs
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