Jiaogulan

Aus Jens Rusch
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Mit der Pflanze Jiaogulan (Unsterblichkeitskraut) verbinden sich die Hoffnungen vieler Krebsbetroffener. In China (TCM) und Thailand werden ihre Wirkstoffe längst in der Onkologie eingesetzt.

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Wer sich mit Jiaogulan (Unsterblichkeitskraut) und den Ansprüchen und Hoffnungen Krebsbetroffener auseinandergesetzt hat, wird auch Fragwürdigkeiten bemerkt haben. Dem hat man im Internet wenig entgegen zu setzen, außer dem guten Rat, sich über Herkunft und Wege gewissenhaft zu informieren. Wir haben bereits 2006 damit begonnen, eine Art "Qualitätsmanagement" zu entwickeln.
Das hat sich inzwischen unter dem Begriff "Erste Generation" etabliert. Dieses Kunstwort schafft eine Abgrenzung zu wirkstofflosen Samennachzuchten und weist auf eine vegetative Vermehrung durch Rhizome, Absenker oder Stecklingsvermehrung hin. Damit ist eine genetische Abstammung der wirkstoffidentischen Stammpflanze gewährleistet. Wer dieses Siegel ohne unsere schriftliche Beglaubigung zu kommerziellen Zwecken anwendet, wird von uns belangt.
Gärtnereien oder Händler, die jedoch folgende Kriterien erfüllen, bekommen dieses Siegel ohne Aufwand kostenlos von uns zur Verfügung gestellt:
* Die Pflanzen müssen aus einer vegetativen Vermehrung stammen
* Die Herkunft muss nachvollziehbar sein

Liebe Jiaogulan-Interessenten

Sie haben bei uns bestellt und eventuell sogar bereits bezahlt. Ganz sicher erhalten Sie deshalb auch in absehbarer Zeit Ihre Pflanzen.

Aber wir können nicht zaubern - und Pflanzen sind Individueen, die nicht schneller wachsen, weil wir es uns wünschen.

Bevor wir uns jetzt unter Druck setzen und Ihnen minderwertige, schwindsüchtige zarte Pflänzchen zusenden, weil Sie ungeduldig werden, haben wir eine wichtige Bitte an Sie:

Bleiben Sie bitte noch ein wenig geduldig und dann erhalten Sie von uns zuverlässig wertvolle und wirklich kräftige Zuchtstämme der ersten Generation.

Wir erhalten so sehr viele Anfragen, zumeist von betroffenen Menschen, dass uns das immer häufiger überfordert. Wir sind auch nur zwei Menschen, die gern helfen möchten. Haben Sie deshalb auch ein wenig Verständnis mit uns, genau so, wie wir uns auch bemühen, Sie zu verstehen.

Wir senden Ihnen Ihre Pflanzen sofort zu, sowie wir sicher sind, Ihnen eine gute Qualität bieten zu können.

Bitte entschuldigen Sie auch dieses Universalschreiben - aber wir wären völlig damit überfordert jede Anfrage individuell zu beantworten..


Wer bei facebook ist, kann sich unserer Jiaogulan-Gruppe anschließen:

https://www.facebook.com/groups/JiaogulanUnsterblichkeitskraut/

oder unserer Gruppe STARK gegen KREBS:

https://www.facebook.com/StarkGegenKrebs


Mit guten Grüssen und den besten Wünschen für Sie

Susanne und Jens Rusch


Mit der Pflanze Jiaogulan (Unsterblichkeitskraut) verbinden sich die Hoffnungen vieler Krebsbetroffener. In China (TCM) und Thailand werden ihre Wirkstoffe längst in der Onkologie eingesetzt. In Deutschland ist diese Art der Komplementärmedizin bislang nur als therapieunterstützend akzeptiert. Aber auch hier beginnt man Jiaogulan zu schätzen. Seit 2005 sammelt Jens Rusch, selbst Krebsbetroffener, Feedbacks von anderen Betroffenen, denn Labor-Untersuchungen kann er nicht selbst finanzieren. Dieses primär für seinen Eigenbedarf und zur Selbsttherapie. Erstaunlicherweise erhält er auch von Betroffenen mit ganz anderen Krankheitsbildern ausgesprochen positive Rückmeldungen. Auf dieser Seite teilt er seine Erfahrungen.


Inhaltsverzeichnis

Anbau und Pflege

Wenn Sie unsere gut bewurzelten Pflanzen erhalten haben, sollten Sie diese drei bis vier Tage zur "Ruhe" kommen lassen und lediglich "von unten", also in einem untergestellten Teller begießen. Zu viel Wasser (nach Möglichkeit Regenwasser) mögen die Pflanzen nicht. "Ertrinken" ist die häufigste Todesursache für Jiaogulan. Danach sollten Sie den Pflänzchen ein größeres Habitat gönnen, besonders sinnvoll sind Hängeampeln, weil die langen Suchranken sich sonst ihren eigenen Weg suchen und manchmal schwer aus eventuellen Nachbarpflanzen zu entwirren sind. Pralle Sonne, auch auf der Fensterbank, mögen die Pflanzen nicht, denn sie stammen aus dem Dschungel und wachsen dort unter größeren Bäumen am Besten. Den Weg zum Licht sucht sich die Pflanze selbst. Von den drei erhaltenen Pflanzen sollten Sie mindestens eine in einen Kübel oder ins Freiland pflanzen, um viele Ableger zu bekommen. Hängeampeln sind auch ein guter Wintervorrat an frischen Blättern, wenn sie rechtzeitig ins Haus geholt werden und keine Herbstimpulse erhalten haben. Sonst werfen sie im Winter die Blätter ab, wie alle anderen Pflanzen in unserer Klimazone auch. Bekommen Sie dann keinen Schreck - die Pflanze konzentriert sich jetzt auf die Ausbildung ihrer Rhizome und Wurzeln. Als Erde können Sie normale Anzuchterde verwenden, ohne Kunstdünger. (Bitte lesen Sie den Bericht über "Deich-Guano") Wenn Ihr Garten sandig oder steinig ist, sollten Sie ein Bett aus Schreber-Humus oder eigenem Humus anlegen.

Von Ihren Ablegern oder Absenkern sollten Sie neue Pflanzen ziehen und an Krebsbetroffene aus Ihrem Freundeskreis anstelle von Blumen oder Pralinen verschenken.

AKTUELL: Jiaogulan-Versand

Unsere Stärke: Vermehrung über Rhizome

Es gibt verschiedene Möglichkeiten der vegetativen Vermehrung bei Jiaogulan: Absenker, Stecklinge, Rhizome und Samen. Die letztere ist in unserer Region die unbrauchbarste. Stecklinge erhält man ab Mai bei uns im Versand. Die kraftvollste und sicherste Anzuchtmöglichkeit ist ohne Zweifel die Vermehrung durch "Rhizome". Da wir diese aber direkt aus unserem eigenen Beet entnehmen, sind diese sehr begrenzt. Auf den Fotos sehen Sie die ersten Rhizome, die wir Mitte April unseren Beeten entnahmen, um damit Hängeampeln zu bestücken.

Was ist also ein "Rhizom? dazu sagt Wikipedia:

Ein Rhizom (griechisch ῥίζωμα rhizoma „Eingewurzeltes“) ist in der Botanik ein meist unterirdisch oder dicht über dem Boden wachsendes Sprossachsensystem.

Das Rhizom wird in der Pharmazie als Teil einer Heilpflanze wie auch im allgemeinen Sprachgebrauch etwas irreführend „Wurzelstock“ (Rhizoma) genannt. Es ist aber nicht mit einem Wurzelsystem zu verwechseln. Es besitzt als Teil des Sprosssystems dessen typische Merkmale und keinerlei Wurzelmerkmale:

Das Rhizom ist ein Organ mit kurzen, verdickten Internodien. Eine Wurzel besitzt hingegen weder Nodien (Sprossknoten) noch Internodien.

  • Rhizome verfügen über keine Kalyptra (Wurzelhaube).
  • Rhizome sind mit Blattnarben bestückt.
  • Die Leitbündelanordnung ist identisch zum Spross.
  • Von dem Rhizom gehen nach unten die eigentlichen Wurzeln, nach oben die Triebe der Blätter aus. Oft ist ein Rhizom von schuppigen Niederblättern umgeben, in denen Reservestoffe gespeichert sind.


Vielleicht auch noch interessant, weil diese Bezeichnung etymologisch direkt vom "Rhizom" abgeleitet wurde: Rhizotom (auch: Wurzelgräber oder Wurzler, Bezeichnung aus griech.: ῥίζωμα rhizoma „Eingewurzeltes“ und τομή tomé „schneiden“) ist die Bezeichnung eines Kräutersammlers in Antike und Mittelalter. Die Grundlagen ihrer Arbeit waren gelegentlich Aberglaube und vorgebliche Hexerei und Zauberei, allerdings leisteten sie auch entscheidende Beiträge zur Pflanzenheilkunde.

Beim Sammeln der Wurzeln spielten verschiedene äußere Einflüsse eine Rolle, wie zum Beispiel die Stunde des Tages oder der Nacht. Oft begleiteten seltsame Rituale wie Tänze und Gebete, aber auch obszöne Äußerungen die Suche nach den Pflanzen. So gehörte beispielsweise das Sammeln der Alraune zu der Tätigkeit der Rhizotomen, deren Suche angeblich besondere Gefahren barg.

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September 2013. In wenigen Tagen sind wir in der Lage, zum ersten Mal Stammpflanzen der ersten Generation als Zuchtstämme zu versenden.

Die Menge ist begrenzt und wir senden nur, solange der Vorrat reicht.

Das wird eine Probe-Phase sein. Der offizielle Versand findet erst 2014 ab April statt. In dieser Phase werden wir solche Dreier-Blister anbieten, weil sich der Weg zur Post für eine einzelne Pflanze nicht lohnt.

Versenden werden wir ausschließlich gegen Vorkasse und versandte Pflanzen sind vom Umtausch ausgeschlossen, weil wir schlecht kontrollieren können, was mit den Pflanzen geschieht, wenn sie in bester Qualität unseren Garten verlassen haben. Wer dafür kein Verständnis hat, soll einfach nicht bei uns bestellen.

Wir hatten bereits einige offensichtliche kleine Betrügereien zu verkraften. Angeblich nicht angekommene Pflanzen, die wir dann ein zweites Mal kostenfrei versandten. Bei einer weiteren "Bestellung" und Reklamation stellten wir dann fest, dass die variierenden Adressen alle aus der Nachbarschaft, bzw. aus einem Nachbarort stammten. Es steckte also System dahinter, aber es ließ sich schwer beweisen, außerdem lohnt sich ein Rechtsstreit bei den kleinen Beträgen nicht, zumal man schlecht beweisen kann, ob ein Päckchen eingetroffen ist, oder nicht.

Seit wir 2005 begannen, uns darum zu bemühen, Jiaogulan in den Nahrungskreislauf zu integrieren, haben wir uns gegen den Versand gesträubt, weil wir fürchten, noch mehr Zeit dadurch zu verlieren und meine Arbeit im Atelier dadurch Schaden nehmen könnte. Aber hunderte von Gesprächen mit Krebsbetroffenen und mit verunsicherten Käufern von Baumarkt-Pflanzen mit zweifelhafter Wirksamkeit haben uns jetzt bewogen, zumindest eine Testphase mit dem Versand des Unsterblichkeitskrautes der "Ersten Generation" in Angriff zu nehmen.

Bislang ist das Wissen über die Herkunft die einzige Möglichkeit einer Qualitätskontrolle.

Wir versenden die Blister mit jeweils 3 zuchtfähigen, gut bewurzelten Stammpflanzen der ersten Generation für 30.- Euro plus Versandkosten. Diese betragen in der Regel 5.- Euro, sind aber geringer, wenn bei Gruppenbestellungen mehrere Blister in einem Paket versandt werden können. Es ist also in vielfacher Hinsicht sinnvoll, vor einer Bestellung im Freundeskreis nach etwaigem Interesse zu fragen.

Bei Versand ins Ausland müssen wir uns immer erst nach den Versandkosten erkundigen.

Um einer zeitraubenden Diskussion zu entgehen: Ja, Sie können die Jiaogulan-Pflanzen bereits für weit weniger Geld im Baumarkt oder im Internet bestellen. Niemand hält Sie davon ab. Aber bitte versichern Sie sich vor einer Bestellung darüber, ob die dort angebotenen Pflanzen auch tatsächlich wirkstoffreich aufgezogen wurden und vegetativ vermehrt wurden.

Jiaogulan

Mit der Pflanze Jiaogulan (Unsterblichkeitskraut) verbinden sich die Hoffnungen vieler Krebsbetroffener. Genetische Stämme in Deutschland anzusiedeln ist mit einem Verlust an Wirksamkeit verbunden, wenn man nicht bestimmte Kriterien berücksichtigt. Es ist jetzt gelungen, eine ständig wachsende Infrastruktur im Regionalraum zu etablieren. Jiaogulan, Herkunft Zentralchina und Thailand, wächst auch in Dithmarschen. Die Pflanze mag den Marschboden ausgesprochen gern und ist bis minus 18 Grad winterresistent. Während in zunehmendem Maße Mißbrauch und abnehmende Qualität gesundheitsbewusste Interessenten verunsichert, setzt man hier vornehmlich auf Qualitätssicherung. Der wichtigste Faktor dabei ist, daß die Nachzucht aus der sogenannten "ersten Generation" stammt.

Bei der Anzucht aus Samen entwickeln sich wegen der fehlenden klimatologischen Voraussetzungen in unserem Klima, keine oder sehr wenig Wirkstoffe, die eine onkologische Relevanz hätten. Unsere Tagesläufe sind kürzer, der Sonnenlauf ist anders anders, der tägliche Temperaturanstieg, der nächtliche Temperaturabfall, die Kurve des Luftfeuchtigkeits-Schemas - das Alles trifft allenfalls zu, wenn man über ein klimagesteuertes Treibhaus verfügt. Samen an Hobby-Gärtner zu veräußern, die auf Wirkstoffe hoffen, sollte zumindest mit Informationsmaterial über diese Zusammenhänge begleitet werden.

Auf der sicheren Seite ist derjenige, der genetisch einwandfreies, also vegetativ ziehbares Zuchtmaterial von Stammpflanzen aus den Ursprungsländern verwendet.

Verschenk-Aktionen

Wie in jedem Jahr verschenkte Jens Rusch Jiaogulan (Unsterblichkeitskraut) - Blätter , die er selbst nicht benötigt, an Krebsbetroffene aus der Region. Pflücken müssen diese sich ihren kleinen Vorrat allerdings selbst. Tüten oder Ähnliches sollten ebenfalls selbst mitgebracht werden. Die Pflanze verliert in wenigen Tagen ohnehin ihre oberirdischen Blätter und Triebe, während sie unter der Erde bis zu minus 18 Grad übersteht und im Frühjahr erneut austreibt. Frische Blätter erhält im Winter nur, wer Vorsorge treibt und sich seine Pflanze in Hängeampeln oder Töpfe in die Wohnung oder in den Wintergarten holt. Jens Rusch: "...es war von Anfang an meine Vorstellung, das Unsterblichkeitskraut in die deutschen Küchen zu bringen". Das geht völlig problemlos mit Salaten, Spinat und Kohlgerichten. Und natürlich auch als Tee.


Die Jiaogulan-Pflanzen mit der Bezeichnung "Erste Generation" sind überaus begehrt. Sie sind die große Hoffnung von Krebsbetroffenen in aller Welt und sind in vielen Ländern bereits Bestandteil einer onkologischen Komplementär-Medizin. Behälter wie die hier abgebildeten verschenkte Jens Rusch, der das sogenannte "Unsterblichkeitskraut" 2005 aus Thailand mitbrachte, bereits an Zuchtfarmen in Sao Paulo/ Brasilien und Ukanda /Afrika. Auch in Deutschland legen Gärtner und Züchter inzwischen Wert auf Setzlinge, die nicht aus wirkstoffarmen Samenzuchten stammen, sondern aus der wesentlich kraftvolleren vegetativen Vermehrung. Hierbei entstehen neue, topffähige Pflanzen durch Ableger. Der Herbst hält nun Einzug und Jens Rusch verschenkt wie in jedem Jahr seine überschüssigen Pflanzen, die er nicht für den Eigenbedarf benötigt. primär an Krebsbetroffene und deren Freunde und Angehörigen. Behälter für den Transport sollten selbst mitgebracht werden. Wer will, kann etwas in die Spendendose der Aktion "STARK gegen KREBS" werfen.


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Feedback

ERFAHRUNGSBERICHT: nach 30 Jahren Kampf gegen einen krankhaft erhöhten Cholesterinspiegel ( genetisch bedingte Fettstoffwechselstörung > LDL 270 )habe ich heute meine Werte bekommen, mein LDL ist bei 219, fast 20% gesunken !!! Das habe ich mit keinen Tabletten, Ernährungsumstellung etc. jemals erreicht... es hat sich nie irgend etwas verändert aber JETZT !! Selbst nach einem Jahr Flohsamenschalen nicht. Nun habe ich für mich den Beweis....es funktioniert ! Ich habe mir Sorgen über meine Arterien gemacht, die das sicher nicht unendlich mitgemacht hätten, Ende April lasse ich eine Sonographie machen.... Nun macht es Sinn es medikamentös zu unterstützen, weil wohl etwas in Gang gesetzt wurde.....schließlich ist mein Wert noch immer viel zu hoch aber er hat sich endlich mal nach unten bewegt !!! Für mich ein Riesenerfolg, vor allem, weil Schlaganfälle gehäuft in unserer Familie aufgetreten sind....Prost Jiaogulan !!
Birgit Oestreich-Gotzmann

P.S. Ich bin und war nie übergewichtig......


Danke, Jens Rusch - Jiaogulan hat mir wieder eine neue Sicht und Perspektive eröffnet - eine Hoffnung gegeben und das ist das Allerwichtigste bei meiner Krankheit. Heute gibt es wieder leichte Nervenschmerzen - aber bei weitem nicht so schlimm wie das letzte Mal. Und noch was - ich sehe absolut nicht krank aus (mal von den fehlenden Haaren abgesehen).

[...] es geht mir recht gut. Und mein zweites Blutbild nach der ersten Chemo und vor der zweiten Chemo (morgen) - ist sehr gut - ich würde sagen - vollkommen normal. Psychisch naja - aber das ist auch normal. Ich habe - bis auf die ersten 3 Tage - keine Nervenschmerzen mehr gehabt und vor allem auch keinerlei Übelkeit.

[...] daß ich gestern zur 2. Chemotherapie war und ich freue mich, daß ich sie wieder so gut vertragen habe. Auch das rote Gesicht ist nicht so schlimm geworden und bis jetzt habe ich auch keine Nervenschmerzen. Habe auch den Schwestern und meinem Chefarzt davon erzählt............er war sehr interessiert und wollte gerne wissen, in welcher Klinik den Chemopatienten der Tee bei Chemo zur Verfügung gestellt wird.
Martina Baumann


Pressespiegel

Statement

Nachdem wir über 1000 Stämme der Jiaogulan-Pflanzen, die genetisch gesehen alle von den Pflanzen abstammen, die ich aus Thailand mitbrachte, an Krebsbetroffene in Dithmarschen verschenkten, entstand eine für uns sehr belastende Situation. Unter die "Krebsbetroffenen" hatten sich auch einige Gärtner geschlichen, die nun ihr Geschäft in Baumärkten und auf Wochenmärkten damit machen.

Nach der (sogar wiederholten) NDR-Sendung von Heike Götz wurden wir von Anfragen derart überrollt, daß wir große Teile unserer Stämme an das "Kohlosseum" in Wesselburen verschenkten. Von dort aus wurde auch ein Versand organisiert und ein Treibhaus besorgt. Das Kohlosseum führt einen Teil des Erlöses an die Schleswig-Holsteinische Krebsgesellschaft ab, das hatte ich zur Bedingung gemacht. Mein eigentlicher Beruf begann sehr unter dem Ansturm zu leiden, ich kam oft tagelang nicht mehr ins Atelier.

Ich selbst gebe heute lediglich noch hin und wieder an Betroffene überschüssige Pflanzen ab, die ich selbst nicht benötige. Es ist mir zutiefst zuwieder, wenn mit der Betroffenheit von Krebskranken Geld gemacht wird. Vielleicht, weil ich selbst betroffen bin. Niemand ist gezwungen, etwas zu verschenken, wo Unkosten entstehen, ist es durchaus legitim, dafür eine Aufwandentschädigung zu verlangen, dabei ist es aber ungeheuer wichtig, daß die Verbreitung der Jiaogulan-Pflanze nicht "verwässert" und man darauf achtet, daß alle weitergezüchteten Pflanzen genetisch aus dem originären Stamm abgeleitet wurden. Bei Samenzuchten unter deutscher "Sonne" wäre ich mir in puncto Wirkstofferhalt absolut nicht sicher. Hier scheint mir Vorsicht geboten.

Ich bin selbst kein Wissenschaftler und verlasse mich auf das Feedback der Betroffenenen, denen wir Pflanzen schenkten. Deren Rückmeldungen bestätigen aber absolut alle meine Hoffnungen. Patienten, die Jiaogulan parallel zu einer Chemo konsumierten, überstanden den Höllenritt weit unbelasteter, als jene ohne diese komplementäre Unterstützung. Zwei verloren entgegen der onkologischen Prognose ihre Haare nicht, fast alle gingen ihrer normalen Arbeit nach. "Währenddessen wurden Mitpatienten, die nicht über Jiaogulan verfügten, oder dieses ablehnten, im Rollstuhl an den Tropf gefahren", wie mir einige Betroffene berichteten.

Ich bin mir im Klaren darüber, daß auch diese Beobachtungen keine statistische Relevanz darstellen, dass diese Beobachtungen möglicherweise auch anfechtbar sein könnten, aber das ist für mich völlig unwichtig. Ich hatte ja eigentlich nur für mich selbst kraftvolle Überlebensmittel gesucht, ich will auch heute noch niemanden überzeugen oder bekehren.

Im Rahmen unseres Engagements für Patientenkompetenz setzen wir parallel zu meiner kleinen Jiaogulan-Privatinitiative ja Benefizerlöse durch die Wattolümpiade für den Unterhalt onkologischer Beratungsstellen in den beiden Westküstenkliniken Dithmarschens ein, spendeten über 12 000.- Euro für eine Stammzellentypisierungs-Aktion und finanzierten den Bau eines zweiten Palliativ-Zimmers im WKK Brunsbüttel. Für den Ausbau einer Angehörigenwohnung im WKK Heide spendeten wir weitere 10 000.- Euro. Bislang spendeten wir insgesamt über 206 000 Euro an die Schleswig-Holsteinische Krebsgesellschaft. Aber das muss man sauber trennen, denn komplementärmedizinische Initiativen werden nicht von allen Schulmedizinern akzeptiert.

Meine eigene Auffassung ist jedoch definitiv pluralistisch - mir ist schlicht willkommen, was mir hilft, weiter zu leben. So einfach ist das.


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Zubereitung und Verzehr

"Gute Ideen erkennt man daran, dass sie geklaut werden" Rudi Carell

Die Idee und das Rezept stammen von Jens Rusch, Thies Möller und Mark Riemann. (Kalle Bäcker)
Jetzt kann man das Rezept auch auf Chefkoch.de sehen, allerdings ohne uns als Urheber der Idee zu benennen. "Im Grunde ist es ja auch gut, wenn möglichst viele Menschen von Jiaogulan profitieren. Meine ursprüngliche Vision war ja durchaus, Wege zu suchen, Jiaogulan in unseren Ernährungskreislauf zu schleusen - und wie man sieht, macht das Beispiel Schule. Es wäre widersprüchlich, wenn ich jetzt dagegen wäre, dass Menschen adaptieren und weitere Wege suchen."

Jiaogulan-Brot

Zutaten

  • 500 g Dinkelmehl
  • 1 Tüte/n Trockenhefe
  • 4 EL Kürbiskerne
  • 4 EL Sonnenblumenkerne
  • 4 EL Sesam
  • 4 EL Leinsamen, geschrotet
  • 2 TL, gestr. Salz
  • 1 TL, gestr. Brotgewürzmischung
  • 1 TL Honig (Blütenhonig), flüssiger
  • 3 TL Tee (Jiaogulan Tee)
  • 150 ml Wasser, heißes
  • 200 ml Wasser
  • n. B. Kleie (Weizenkleie) zum Bestreuen

Arbeitszeit: ca. 10 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 1 Std. 20 Min. / Schwierigkeitsgrad: simpel / Kalorien p. P.: keine Angabe

Die Trockenzutaten bis auf Weizenkleie gut vermengen. Zur Trockenmischung kommen nun nur noch das Wasser, der Tee und der Honig.

Der Tee aus Jiaogulan wird wie folgt hergestellt: 3 TL des getrockneten Krautes sollten mit 150 ml ca. 90 Grad heißem Wasser 5 - 10 Min ziehen. Das überbrühte Kraut werfe ich keinesfalls weg. Ich gebe es mit in den Teig!

Tee und Kraut also zu den übrigen Zutaten geben und mit den Knethaken gut verkneten. Der Teig wird nun in einer mit Backpapier ausgelegten Brotbackform bei 200°C im Ofen 80 Minuten gebacken.

Ich bestreue den Teig in der Form noch mit Weizenkleie und sprühe ihn reichlich mit Wasser ein. So wird die Kruste besonders schön!

Ich stelle außerdem noch eine Schüssel mit Wasser mit in den Ofen. Ich nehme nur Ober-/Unterhitze zum Brotbacken und muss nach ca. 50 - 60 Minuten das Brot mit Alufolie abdecken, da dann der richtige Bräunungsgrad erreicht ist.

Die Trockenmischung kann wunderbar auf Vorrat hergestellt werden, so hat man eine eigene Backmischung und braucht später nur schnell Honig, Wasser und Tee beigeben!


Junge Jiaogulan-Blätter sind zart und angenehm im Geschmack, ähnlich wie leicht herber Sauerampfer. Auf den Tag verteilt ein halbes Dutzend Blätter frisch aus dem Garten roh verzehrt sind durchaus bekömmlich. Grössere Blätter sollte man sammeln und im Schatten trocknen, im Herbst ohnehin, denn die Pflanze überwintert bei uns unterirdisch zwar schadlos, verliert aber wie alle anderen Pflanzen auch ihre oberirdischen Teile.

Hierbei schrumpfen die Blätter durch Feuchtigkeitsverlust (Dehydration)ganz erheblich bis auf Pergamentstärke. Beim Aufgiessen wie bei einem normalen schwarzen Tee entfalten sich dann die Blätter in starkem Maße und daher wird die Dosierung oft unterschätzt. Es kann - die Erfahrung habe ich selbst machen müssen - zu Überdosierungen kommen. Allerdings sind meine Speicheldrüsen inaktiv und meine Schleimhäute durch Bestrahlung stark beschädigt. Reizhusten und eine mutierte Schleimbildung sind dann die Folgen. Eine Reduzierung der Menge bringt dann aber leicht Abhilfe.

So sollte jede/r seine eigene Dosis herausfinden und etwa soviel davon verwenden, wie für einen leichten Teeaufguss. Wer den Aufguss einmal überdosierte wird dabei schnell von der Kraft der Pflanze Kenntnis nehmen dürfen. Geschmacklich ist Jiaogulan recht sensationslos, günstigstenfalls mit grünem Tee zu vergleichen. In Thailand mischt man ihn gern mit Ingwertee und Lemongras. Man kann Jiaogulan aber bedenkenlos mit jedem anderen Tee ganz nach eigener Vorliebe mischen. So kommt auch Abwechslung in den täglichen Aufguss.

Die aufgegossenen Teeblätter muss man nicht wegwerfen, sondern kann sie - ähnlich wie Spinat -etwa zu einem Spiegelei- durchaus noch verzehren. Auch frische Blätter kann man wie Spinat zubereiten und natürlich auch einer frischen Salatmischung hinzufügen.

In letzter Zeit liest man häufig davon, daß der Genuss während einer Chemo-Therapie mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden sollte, weil bei speziellen Therapien, die Ergebnisse der Chemo ansonsten gemindert werden könnten. Das sollte man durchaus ernst nehmen.

Unsere persönlichen Beobachtungen sagen allerdings etwas anderes aus: Als wir über 1000 Jiaogulan-Pflanzen an Krebsbetroffene verschenkten, baten wir diejenigen, die sich in einer Chemo-Therapie befanden, oder diese noch vor sich hatten, um ein Feedback. Wir erhielten durchweg die Rückmeldung, daß die deutlich verbesserte Vitalität der Jiaogulan-Trinker dazu führte, daß diese die Therapie kraftvoller und unbeeinträchtigter durchmachten, als Patienten, die hierüber nicht verfügten, oder kein Interesse daran hatten. Aber das sollte jede/r selbst entscheiden. Ich bin kein Arzt, lediglich ein Krebsbetroffener.

Komplementärmedizin

Jiaogulan (Gynostemma pentaphyllum, Syn.: Vitis pentaphylla Thunb., Vitis martini Léveillé & Vaniot, Vitis quelpaertensis Léveillé, Vitis mairei Léveillé, Gynostemma pedatum Blume) (chin.jiǎogǔlán „Rankende Indigopflanze“) ist eine Kletterpflanze aus der Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae). Sie ist in der China, Japan und Thailand beheimatet. Diese Art wird auch „Kraut der Unsterblichkeit“ genannt, weil in bestimmten Regionen eine überdurchschnittlich hohe Lebenserwartung auf den Konsum der Pflanze zurückgeführt wird. Jiaogulan wurde erst 1976 von der modernen Wissenschaft „entdeckt“, nachdem japanische Forscher zuvor seine bemerkenswerten Wirkungen im Labor untersucht hatten. Inzwischen hat es aufgrund seiner außergewöhnlichen therapeutischen Qualitäten zahlreiche Anhänger. In China trägt Jiaogulan den Namen „Unsterblichkeitskraut“ (Xiancao) oder „Wundergras“. Weitere Bezeichnungen sind „Miracle Grass“, „Five Leaves Ginseng“ und etliche mehr. Wie der begleitende Name „Five Leaves Ginseng“ andeutet, werden dem Jiaogulan die Heilkräfte von Ginseng nachgesagt, allerdings soll er viermal mehr heilkräftige Inhaltsstoffe als dieser enthalten. Jiaogulan wird zu den Adaptogenen gezählt. Quelle: Wikipedia Wirksamkeit

Auch hilfreich bei anderen Beschwerden:

Wir erhielten eine Rückmeldung, die überraschenderweise von der Mutter eines Morbus-Chron-Patienten stammt, der durch regelmäßigen Frischblattgenuss von Jiaogulan seinen Tablettenbedarf nach und nach auf ein Viertel reduzieren konnte. Generelle Lobeshymnen werden veröffentlicht als Antioxidans - blutdruckausgleichend - herzstärkend - stoffwechselfördernd - zur Vorbeugung gegen Schlaganfall und Herzinfarkt - zur Senkung von Cholesterin, Blutzucker und Blutfetten - als krebshemmend im Frühstadium - blutbildend z.B. nach Chemotherapie oder Bestrahlungen - zur Stärkung des Immunsystems - zur Beruhigung der Nerven - zur Steigerung der Ausdauerleistung.

Grüne Kraftquellen helfen Krebspatienten

Quelle: Hamburger Abendblatt


Das chinesische "Unsterblichkeitskraut" Jiaogulan schlägt in Dithmarschen Wurzeln

Von Uwe Westphal 8. Mai 2010


Es sind kleine, zartgrüne Pflänzchen, die bei Jens Rusch gen Himmel sprießen. Pflanzen, in die viele Krebspatienten große Hoffnung setzen: Jiaogulan - das "Unsterblichkeitskraut". 2005 erfuhr der Brunsbütteler Künstler in Thailand durch Zufall von der Pflanze, auf einem Kongress über begleitende medizinische Maßnahmen bei der Behandlung von Tumorerkrankungen. Selbst Krebspatient, brachte der Galerist einige Keimlinge mit nach Hause und kultivierte sie im Garten. Mit Erfolg: Inzwischen wachsen Tausende der bis zu acht Meter hoch rankenden Kürbisgewächse in Treibhäusern eines Kohlproduzenten in Marne (Dithmarschen) auf.

Wichtige Zitate aus dem Artikel

"Jiaogulan enthält hohe Konzentrationen an Ginsenosiden und Gypenosiden, Substanzen, die nachweislich positive Wirkungen auf Herz und Immunsystem haben und die Vitalität stärken", erklärt Prof. Dr. Thomas Efferth, Leiter der Abteilung für Pharmazeutische Biologie an der Universität Mainz.

"Bei zahlreichen Krebspatienten treten dadurch deutlich weniger oder schwächere Nebenwirkungen der Chemotherapie auf", berichtet Rusch auch aus eigener Erfahrung.

Gemeinsam mit Kollegen aus Deutschland, Österreich und China untersuchte er, bis Oktober 2009 noch am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg, 76 chinesische Medizinalpflanzen, denen Heilkräfte gegen Krebs zugeschrieben werden. Extrakte aus 18 der Gewächse hemmen das Wachstum von Krebszellen in der Kulturschale deutlich. Durch modernste molekularbiologische und genetische Analysen konnten die Wissenschaftler die Wirkmechanismen einiger dieser Pflanzenstoffe entschlüsseln.


Krebsforschungszentrum Heidelberg

Quelle: Apotheken-Rundschau vom 15. Juni 2008

Chinas grüne Schätze

Kräuter gegen Krebs

Heidelberger Forscher untersuchen die Wirkung traditioneller Heilpflanzen

[ ...... In China werden Heilkräuter schon seit mehr als 2000 jahren in der Tumortherapie angewendet. Hätte sich vor zehn Jahren ein deutscher Krebsforscher mit diesen Pflanzen beschäftigt, seine Kollegen hätten nur verächtlich die Nase gerümpft. Das hat sich mittlerweile geändert. Renommierte Wissenschaftler wie der Biologie-Professor Thomas Effert vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg untersuchen die Antitumorwirkung der China-Kräuter. Dabei habe er und seine Kollegen überraschend viele Substanzen gefunden, die zumindest in Laborversuchen das Wachstum von Krebszellen nachweislich behindern.....] [..... Die Pflanzen, die in Heidelberg getestet werden, stehen bereits in dem mehr als 2000 Jahre alten "Buch des gelben Kaisers zur Inneren Medizin" ( eingedeutschter Titel ). Nun werden sie im DKFZ mit modernsten Methoden der Biochemie untersucht, um ihnen ihre pharmakologischen Fähigkeiten zu entlocken. "Chemische Substanzen gibt es in Pflanzen nicht zufällig", erklärt der Krebsforscher Effert. "Sie schützen die Pflanze vor Viren und Fressfeinden wie uns Menschen". Diese natürlichen Abwehrkräfte versuchen die Wissenschaftler medizinisch zu nutzen - zunehmend auch als Basis für die Entwicklung von Krebs-Medikamenten. Viele dieser Naturstoffe behindern das Zellwachstum und können - so die Hoffnung - in der richtigen Konzentration Krebs bekämpfen. Eines der meistgenutzten Medikamente gegen Tumore, das Taxol, stammt beispielsweise aus der pazifischen Eibe. Ginge es nach Efferth, dann kämen in Kürze Wirkstoffe aus weiteren Pflanzen hinzu.....]

Quelle: Apotheken-Rundschau

Der Vergleich mit Ginseng

Quelle: Onkopedia

Wurzelextrakte aus asiatischem und amerikanischem Ginseng (Panax ginseng C.A. Meyer und Panax quinquefolius) werden traditionell als Tonika zur Stärkung und Kräftigung bei Müdigkeits- und Schwächegefühlen sowie bei nachlassender Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit eingesetzt. Als Hauptwirkstoffe gelten die Ginsenoside und werden bei Panax-Arten und Jiaogulan (Gynostemma pentaphyllum) gefunden. Präparate aus asiatischem Ginseng sind in Deutschland als Arzneimittel zugelassen und gelten bei empfehlungsgemäßer Anwendung als sicher und gut verträglich.

Zu den Erfahrungen aus der traditionellen chinesischen Medizin kommen die Ergebnisse aus zwei randomisierten klinischen Studien, die einen Nutzen bei der Behandlung des tumorassoziierten Erschöpfungssyndroms nahelegen.

In Deutschland ist P. ginseng als freiverkäufliches Arzneimittel durch das Bundesinstitut für Arzneimittel (BfArm) zugelassen. Bei den in Deutschland zugelassenenräparaten wird ein Mindestgehalt an Ginsenosiden von 1,5% gefordert.

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Anbau-Tipps und Jiaogulan-Dünger

In den vergangenen Jahren mußten wir die Erfahrung machen, daß Jiaogulan-Stämme, die wir an Krebsbetroffene weitergaben, sehr standortabhängig anwuchsen. Einige der zunächst glücklichen Besitzer hatten sogar grosses Pech und die Pflanzen gingen trotz sorgsamer Behandlung ein. Nicht betroffen waren primär Hobby-Gärtner in Marschregionen, egal ob in Dithmarschen, Nordfriesland oder Ostfriesland. Dort gediehen die Pflänzchen prächtig, ganz besonders wenn meine Ratschläge befolgt wurden und zusätzlich Schafdung als Dünger hinzugefügt wurde. Sandigere Regionen hatten eher Pech und ganz besonders fatal waren die Nachrichten, die wir aus Berlin oder anderen Großstädten erhielten.

Aber auch hier gilt: Vorsicht bei übertriebener Düngung. Das bringt nicht etwa mehr Ertrag, sondern verkrüppelte Blätter mit zweifelhaften Inhaltsstoffen. Das ist leicht am äußeren Erscheinungsbild zu erkennen. (Siehe Abbildung "Überdüngung" )

Nun muß man wissen, daß Jiaogulan als wildwachsende Dschungelpflanze primär unter großblättrigen Pflanzen aufwächst und sich dann kürbisartig ans Licht rankt. Dieser Boden ist zumeist humusreich und von Zersetzungssoffen aller Art dominiert. Dem entspricht ein Balkonkübel in der Stadt einfach nicht - und Kunstdünger sollte man auf keinen Fall anwenden bei Pflanzen, die man verzehren möchte.

Deshalb habe ich verschiedene Versuche gemacht und komme immer wieder auf meine ursprüngliche Einschätzung zurück: Schafmist und guter Dithmarscher Marschboden, vielleicht mit etwas Kompost durchsetzt - das ist nach wie vor unschlagbar.

Das, was für uns in der Region selbstverständlich und jederzeit verfügbar ist, kann jedoch für Stadtmenschen ein Problem darstellen. Deshalb habe ich heute einen ganzen Sonntag damit verbracht, Schafsdung zu schreddern. Weitaus mühsamer, als ich erwartete, denn mein Humus-Häcksler verstopfte ständig und ich musste ihn mehrfach auseinanderbauen. Sei´s drum.

Ich habe bereits eine ganze Reihe von Versuchen mit natürlicher Fermentation oder Fermentierungshilfen wie beispielsweise den Exkrementen meiner Insekten aus den Atelierterrarien gemacht. Diese stammen größtenteils aus dem gleichen Lebensraum der Jiaogulan-Pflanzen in Südost-Asien. Mit "Fermentation" bezeichnet man in der Biotechnologie die Umsetzung von biologischen Materialien mit Hilfe von Bakterien-, Pilz- oder Zellkulturen oder aber durch den künstlichen Zusatz von Enzymen (Fermenten). Das klappte auch ganz gut, nur leider habe ich diese Insekten-Hinterlassenschaften nur in sehr geringen Mengen. Da muß dann halt wieder der gute Dithmarscher Deich-Guano herhalten. In der Passage hierüber im Film Meerkampf.Watt? von Frank D. Müller wird an dieser Stelle zwar immer laut in den Kinos gelacht, aber ich meinte die Hinweise auf Dithmarscher Guano durchaus ernst. Vielleicht wäre hier auch Potential für eine sinnvolle Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Langzeitarbeitslose. Ich wäre jedenfalls bereit, für jeden Sack voller Schfamist, der von unseren Deichen abgesammelt würde, und vor meine Tür gestellt würde, einen entsprechenden Obulus zu entrichten. Aber trocken müsste der Mist dann sein, denn das Geraffel mit dem Häcksler nervt.

Sicherlich, meine naiven kleinen Versuche werden von manchem belächelt, das weiss ich. Aber ich versuche, dem Unverständnis einfache und nachvollziehbare Argumente entgegen zu halten. Dieses Foto ist so eines. Die Pflanzen sind tatsächlich gleich alt, dieses sei betont. Es wäre leicht, einige mickrige Zöglinge neben Prachtwuchs zu stellen und nur zu behaupten, das hätte mit dem Dünger zu tun. Man muß diesen Dünger auch gar nicht bei uns kaufen, man kann den ganz leicht selbst machen. Wie das geht, wird auf dieser Seite beschrieben. Ich will nur unter Beweis stellen, daß Schafsmist ganz einfach der allerbeste Dünger für Jiaogulan ist. Mehr nicht. Aber nach all der Arbeit, die ich bislang damit hatte, werde ich den Dünger nicht auch noch verschenken. Irgendwann ist mal gut. Deshalb kostet die Tüte wie abgebildet 3.- Euro und das kann man ja wenigstens unproblematisch mit der Post versenden. Auch wenns etwas unflott müffelt.

Beim Schreddern kam mir der Gedanke, einen Teil in einem Fass ein Jahr lang "reifen" zu lassen. Über Winter sozusagen. Im nächsten Jahr könnte ich den dann als Barrique-Dünger mit natürlicher Fassreife auf den Markt werfen. Von Kennern würde ich dann die Kopfnoten bewerten lassen und eventuell sogar Jahrgangsdünger abfüllen, Kabinettdünger und Spätlesen. (Dafür bräuchte ich die Schafsködel ja nur später vom Deich zu sammeln). In diesem Thema steckt also noch viel Potential.

Links zu weiteren Informationen

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NEU: Ich habe Ihnen Informationen als kostenlosen PDF-Download zusammengestellt: JIAOGULAN-PDF Bitte auch an andere Betroffene weiterversenden.


  • Jiaogulan im Dithmarschen-Wiki. Die ausführlichste Seite im Internet.


  • Raumforderung
  • Landpartie Heike Götz berichtet über unsere Jiaogulan-Initiative. Die Sendung wurde wiederholt. Uns erreichten über 5000 Anrufe und 1600 Mail-Anfragen, die wir zuletzt nur noch pauschal beantworten konnten.


https://www.facebook.com/groups/JiaogulanUnsterblichkeitskraut/ Jiaogulan bei FACEBOOK
Diese Facebook-Gruppe wurde von Leonie Susanne Haertel eingerichtet und dient dem Informations- und Erfahrungsaustausch. Man muss bei Facebook registriert sein und um eine Aufnahme anklopfen. Die Gruppe wird behutsam moderiert, um agressives Verhalten, persönliche Angriffe und geschäftsschädigende Äußerungen auszuschließen. Schädlingsbekämpfung steht dort genau so auf dem Programm, wie Kochrezepte und Heilerfahrungen. Auch andere komplementärmedizinische Ratschläge werden ständig aktualisiert.


Vortrag von Jens Rusch bei den 4. Brunsbütteler Krebs-Informationstagen über Komplementärmedizin unter besonderer Berücksichtigung von Pflanz- und Pflegeanleitungen von Jiaogulan.


Hilfreiche Links

  • Biokrebs Die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e.V. ist ein unabhängiger, gemein­nütziger Verein zur Unter­stützung von Krebspatienten, Angehörigen und Therapeuten. Unser Ziel ist es, eine individuelle, menschliche Krebs­therapie unter be­son­derer Berücksichtigung naturheilkundlicher Methoden zu fördern. Unsere Internetseite informiert Sie über komplementären Krebstherapien. Diese werden meistens begleitend zu schulmedizinischen Therapien und in der langfristigen Nachsorge angewandt. Wir geben Ihnen auch Anregungen, was Sie selbst für Ihre Gesundung tun können. Denn viele Untersuchungen belegen mittlerweile, dass informierte aktive Patienten und Patientinnen wesentlich zur Verbesserung ihrer Lebenssituation beitragen.
  • Krebs-Kompass Krebs-Erfahrene helfen Erstbetroffenen im Krebs-Kompass Forum, das von der gemeinnützigen Volker Karl Oehlrich-Gesellschaft e.V. angeboten wird. In diesem Forum gilt eine allgemeine Registrierungspflicht für diejenigen, die selbst Beiträge schreiben wollen. Das stille Mitlesen ist weiterhin auch ohne Registrierung möglich.


Facebook

Man kann ja von Facebook halten, was man will, aber wer Informationen in einer Gruppe austauschen möchte, ist hier klar im Vorteil. Hier einige nützliche Links für registrierte Mitglieder. Besonders empfehlenswert ist nach wie vor die Jiaogulan-Gruppe von Leonie Susanne Steinmetz, die man unter der Facebook-Bezeichnung Jiaogulan - Erste Generation findet.

Aus China gibt es Studien. Hier mal zwei Quellenangaben: Fang ZL, Xie MH, Deng J, Yang ZY, Journal of Tionjin Institute of Physical Education, 1997, 12 (4):11-13. Eine Studie an 300 Sportlern. Thema Leistungsfähigkeit und nervliche Belatbarkeit. Ergebnis:Jiaogulan reduziert die Milchsäurekonzentration, verbessert die anaerobe Leistung und das Verhältnis von Testosteron zu Cortisol im Blut.

Cholesterin-Studie, etwas ausführlicher:Hu XG, Journal of Modern Chinese and Western Medicine, 2002, 11(4):316180 mg verteilt auf 3 Tagesportionen. Dauer 40 Tage.112 Patienten zwischen 44 und 76 JahrenErgebnis: Gesamtcholesterin um 18,2 % gesenkt, Triglyceride um 31,6 %, LDL um 25,39 %, HDL stieg um 4,89 %. Effektivität bei Patienten mit Hyperlipidemie: Gesamtcholesterin 81,52 %, Triglyceride 83,53 %, LDL 73,08 %, HDL 47,83 %.


Dortselbst weitere Tipps und Forschungsergebnisse von Diabetes bis Krebs 1A Spader.jpg

Mein Krebs - Mein Kampf

1. Raumforderung

(Textentwurf vor Korrektur)

Wachtelei-, dann taubeneigroß. Nicht sensationell, aber an meinem Hals definitiv fehl am Platz. Kann man auch nicht ausdrücken wie einen Pubertätspickel. „Sammeln Sie Treuepunkte?„Nein, das ist Akne“. Wenn ich das Ding im Spiegel erblicke, muss ich an diesen Fernsehspot denken: Ein Ehepaar bei der Morgentoilette: Er bemerkt einen dunklen Fleck am Hals, sie putzt sich die Zähne. Neuer Tag. Der Fleck ist größer geworden, er drückt dran herum. Sie putzt ihre Zähne. Neuer Tag. Der Fleck ist nun bereits sehr groß, sie schaut ihn mit der Zahnbürste im Mund erschrocken an. Neuer Tag. Sie steht jetzt allein vorm Spiegel und putzt sich sehr, sehr bedächtig die Zähne.

Ein guter Bekannter, ich zögere jetzt, aus der zeitlichen Distanz, ein verbindlicheres Wort zu verwenden, ist in der Lage, eine erste Sonographie von meinem Eierhals zu machen. Glitschig, leise und auf dem Bildschirm sieht es aus, wie auf einem fremden Planeten. Auch für ihn, den Chefarzt, nicht so ohne Weiteres zu entziffern. Er speichert und will kompetenten Rat bei einem Kollegen suchen. „Kann durchaus auch eine harmlose Lymphschwellung sein, das kommt häufig vor“. So kommt die erste der Plattitüden daher, mit der man sich in eine Unverbindlichkeit flüchtet. Ich soll einen derben Haufen davon kennen lernen.

Nach drei Wochen ohne ein Signal, ohne einen Befund, ist der frankensteinsche Knopf an der linken Halsseite fast so groß wie ein kleineres Hühnerei und einem befreundeten Zahnarzt platzt der Kragen, der eigentlich mir hätte platzen sollen. Erst später begreife ich, welch fatales Instrument unsere Psyche für Weicheier bereit hält: Verdrängung. Ein bunter Strauß von Rückzugsmöglichkeiten: Weghören, Positives optimieren, Wegsehen, selektiv wahrnehmen, saufen. Niemand nimmt bislang das Wort „Krebs“ in den Mund. Tumore haben andere. Auf einem anderen Planeten. Als wir dann erfahren, dass der alarmierende Befund bereits über zwei Wochen auf dem Schreibtisch meines ehemaligen Chefarzt-Freundes liegt und eine „Punktierung“ dringend angeraten wird, bestimmt mein Zahnarztfreund die nächsten Schritte. Und diese im Eiltempo. Ich denke bei diesem fremden Wort zunächst an Interpunktion.

Das nächste Fremdwort klingt ähnlich harmlos, obwohl die untersuchende Ärztin es fast schreiend diktiert: „Raumforderung!

In die Hektik assoziiere ich dummes Zeug wie „Volk ohne Raum“ und „Raumzeit – mehr Raumzeit“. Als mir klar wird, dass es sich auch hier wieder um eine kunstvolle Form sprachlicher Verdrängungsangebote handelt, schwadroniere ich über „Entsorgungspark“ für Atommüll über eine endlose Schleife verharmlosender Wortschöpfungen. Eine umgangssprachliche Genesis, die uns hilft, bedrohende oder beängstigende Dinge gefälliger zu verpacken.

Ein Kiefernorthopäde, der haargenau am gleichen Tag wie ich das diffuse Licht der norddeutschen Aprilwelt erblickte, ergreift eine bemerkenswerte Initiative. Fast so, als wolle er die vertrödelte Zeit wieder einholen und expediert mich im Eiltempo in die Uni-Klinik in Kiel.

2. Unterm Tuch

Punktierung oder Punktion, keinesfalls Interpunktion – ist mir auch echt scheißegal. Als ich bemerke, dass die dicke Spritze in der Petrischale schamhaft mit einem Tüchlein überdeckt wurde, überkommt mich zum ersten Mal Angst. Gaukelei, verdammte Gaukelei. Den Juden erzählte man etwas von Duschen, als man sie unter die Cyklon B- Köpfe stellte. „Weshalb spielt denn hier eigentlich niemand mit offenen Karten?“ „Es ist schon vorgekommen, dass Patienten die Punktierung verweigerten, wenn sie die dicke Spritze sahen“. „So schlimm wird das doch nicht sein, sie werden doch sicherlich so etwas wie eine örtliche Betäubung vornehmen?“ „Eben leider nicht, das würde den Befund verfälschen“.

Halleluja! An das Anstechen und schlürfende Absaugen des winzigen Fleischfetzens aus meinem halben Hühnerei werde ich beim Betriebsgeräusch veralteter Espressomaschinen immer wieder erinnert.

Dass dieses halbe Ei so etwas wie eine mögliche Metastase war, musste ich mir später selbst zusammenreimen, erklärt hat mir das niemand. Aber dass der Lymphgürtel im Halsbereich so etwas wie ein Schutzwall sei und dass ich dadurch möglicherweise Glück haben könnte.

Erst als es um Einweisungsformalitäten und Hinweise an meine Versicherung ging, fiel endlich das Wort „Krebs“. Verdrängung ist in diesem Fall wohl etwas bilaterales, ich kann es mir nicht erklären. Vermutlich hatte ich es ja längst geahnt, zumindest hätte ich es ahnen können. Aber konkret gefragt habe ich auch niemanden. Und im Nachhinein kann ich mich auch an diesen Punkt am nebulösesten erinnern.


3.Schluß jetzt

Eine Rückfahrt ohne Bodenhaftung. Suse fährt und mein Zahnarztfreund Klaus muss nun echt mal Händchenhalten. Er kennt das. So, als würde er einem Patienten die bevorstehende Extraktion eines faulen Backenzahnes nahe bringen. Dann kommt er, der allererste, nicht mehr steuerbare Heulschub. Solch ein abgründiges Schluchzen ist für mich fast erschreckender, als der Grund hierfür. Wie kann man sich nur so weibisch und verzweifelt gehen lassen? Und jetzt hagelt es neue, weichenstellende Ratschläge:
Du darfst jetzt weinen! In solch einer Situation darf das jeder!“ Von diesem Freibrief werde ich noch häufig Gebrauch machen. Aber erst einmal muss ich das ganze apokalyptische Szenario ausloten: „Hilfst Du mir, selbst Schluss zu machen, wenn die Schmerzen unerträglich werden?“ Keine günstige Gesprächsvoraussetzung für meine Freunde. Auch in den kommenden Wochen ist hierfür eigentlich niemand so richtig zu begeistern.

Während ich mir Hirnfunktionsstörungen ausmale, die an die schönsten LSD-Räusche meiner längst zurückliegenden Hippie-Zeit erinnern, an Inkontinenzwindeln und seitliche Notausgänge, ist allen Freunden absolut und ausschließlich daran gelegen, mich von jedem Gedanken in diese Richtung abzudrängen.

Deshalb muss ich selbst beginnen, befreundete Ärzte anzurufen und so lange es geht, auch zu besuchen. Langatmige Gespräche über Euthanasie und den hypokratischen Eid beginne ich immer häufiger und immer unhöflicher abzukürzen. Als ich dann jemanden gefunden habe, der mir im Extremfall zur Seite stehen wird, ist das Thema auch erst einmal abheftbar und die unvermeidlichen Operationen können in Angriff genommen werden. Die Computerausdrucke über humanes Sterben hefte ich im gleichen Ordner ab, wie das Stern-Sonderheft über „Ärzte für eine Legalisierung von Cannabis in der Onkologie“. Mein Notfall-Fundus.

Beim Gang durch meine Heimatstadt kommt es mir so vor, als würde man sich abwenden, die Straßenseite wechseln, um lästigen Krankheitsgesprächen aus dem Weg zu gehen. Vielleicht auch, weil man – ähnlich wie es mir selbst immer geht, wenn ich jemandem kondolieren muss, einfach nicht weiß, was man denn in „solch einer Situation sagen soll.“ Ich beginne, zu verstehen, wie sich Behinderte fühlen müssen. Und dann kommt eine Wut hoch, für die ich mich schäme: „Ihr Arschlöcher dürft weiterleben- und ich muss sterben.“ Das darf man nicht einmal denken, ich weiß. Und ich kann mich nicht dagegen wehren, ich denke es trotzdem. Besonders dann, wenn ich den Dorfalkoholiker vorbeiwanken sehe, die Penner in den Kieler Anlagen, die Punker und Arbeitsverweigerer. „Ihr lebt, und ich muss sterben“. Vielfalt, Anpassung und Auslese - irgendwie haben wir mit unserer Sozialromantik die Darwinschen Konzepte auf den Kopf gestellt. Ein alter Film kommt zurück: „Soilent green“ mit Charlton Heston. In welcher Hirnwindung hatte der sich nur versteckt gehalten? Und dann wird mir klar, wie unendlich alt dieses Thema eigentlich sein muss. Und wie einsam jeder war, der darüber nachgedacht hat.

Und dann sagt meine liebe Suse den alles entscheidenden Satz: „Bist Du Dir eigentlich darüber im Klaren, wie egoistisch Du denkst? Hast Du nur einen Moment daran gedacht, was aus mir werden soll – ohne Dich“. Ein Paradigmenwechsel, wie ein knackender, umgelegter Lichtschalter.

4. Operationsvorbereitung online

Während Suse die wenigen vorhandenen Dinge, die uns nützlich erscheinen, für einen unbestimmbar langen Klinik-Aufenthalt zusammenpackt, suche ich im Internet nach Informationen, wie denn solch ein „Zungengrundtumor“ angegangen werden kann. Unzählige Foren in denen Krebserfahrene die Fragen von „Erstbetroffenen“ beantworten. Auch wieder so ein bislang ungeläufiges Wort, aber in diese Schlange stelle ich mich erst einmal. Von Folgeoperationen ist dort die Rede, von Regelfällen, in denen zunächst der Zungengrund, dann der Kehlkopf und dann die Luft-und Speiseröhre.... Ich will das eigentlich alles gar nicht so genau wissen.

So langsam beginne ich zu begreifen, dass die Evolution die Fähigkeit, zu verdrängen, nicht so ganz ohne Grund in unseren Werkzeugkasten gelegt hat. Mein alter Freund Emil Hecker, der den ersten Weltkrieg bei Verdun miterleben durfte, erzählte mir einmal davon, dass neben ihm im Schützengraben einem Kameraden ein Arm abgeschossen wurde. Er sah kurz zu dem Stumpf, aus dem Blut sprudelte und schoss dann weiter auf die französischen Gegner. Schmerz verspürte er offensichtlich überhaupt keinen und er brach erst zusammen, als der Blutverlust zu groß wurde.

Das Thema Verdrängung lässt mich nicht mehr los und ich will wissen, wie man das denn wohl steuern kann, wenn die Natur diesen Effekt denn schon für so überaus sinnvoll erachtete.

Mein Schwiegervater schenkt mir einen Laptop, der sich als überaus nützlich herausstellen soll. Leider verfügt die Uni-Klinik über keinerlei Internet-Zugänge für Patienten. Nur über einen uralten Fernseher mit Zimmerantenne im Gemeinschaftsraum. Mein Zimmer hat ein leeres Zweitbett und ein Telefon mit Drehscheibe. Die Toilette für alle Patienten befindet sich in Kalkutta – am Ende des Ganges.

Sicherlich hat man alle verfügbaren Mittel in die Ausstattung des OPs gesteckt, damit Du ganz, ganz toll operiert werden kannst“ hilft mir Suse über den Schock hinweg. Klar, wir sind ja nicht zum Spaß hier. Vor uns liegt eine Menge Arbeit.

„Abarbeiten“ wird zu einer immer häufiger benutzten Umschreibung für uns.

Meine Operation wird Professor Rudert leiten. Eine seiner letzten, er geht in den verdienten Ruhestand, wie man mir sagt. Er ist der Erfinder der sogenannten „Brachy-Therapie“, was mir aber gar nichts sagt. Irgendeine Saurier-Art hieß so ähnlich. Ich hoffe, dass dem Professor an einem schicken Abgang gelegen ist und er sich noch einmal voll ins Zeug legt.

Vieles in solch einer Uni-Klinik sieht nach wohltuender Routine aus, das wirkt irgendwie verlässlich. Die kennen das, das machen die schon sehr, sehr lange so, die werden auch bei Dir nicht patzen. Und gleichzeitig möchte ich kein routinierter, durchlaufender Posten sein, ich möchte auffallen, möchte, dass man sich besonders aufmerksam um mein Leben bemüht. Keine Ahnung, wie man das anstellen könnte.

Mein Leben, mein einziges......


wird fortgesetzt.......

Kooperationen und Liefermöglichkeiten

Heiman2013b.jpgFür die Eigenzucht liefert Thomas Heimann kraftvolle Jungpflanzen wie hier abgebildet, die garantiert direkt von den Zuchtstämmen von Jens Rusch abstammen. Diese Pflanzen sind durch Stecklinge vermehrt und nicht durch Samen !


Bezugsadresse: Gartenbaubetrieb Thomas Heimann Lehnfeldstr. 4 36088 Hünfeld. Email: heimann.gb@googlemail.com. Tel.: (06652) 7935923. Fax.: (06652) 9099999. Die jungen Pflanzen benötigen einen geschützten Standort, um in Ruhe anwachsen zu können. Auf keinen Fall sollten die Pflanzen bis Sie angewachsen sind (ca. 1-2 Wochen) direkter Sonnenstrahlung ausgesetzt werden, heller Schatten ist optimal. Zwar sind die Pflanzen mit dem kleinen Wurzelballen auch eigenständig lebensfähig, aber Sonne und Wind haben sie nicht viel entgegenzusetzen. Für ein direktes Auspflanzen ins Freiland sind die Pflanzen nicht geeignet.

Bei der Bewässerung sollte man darauf achten, dass man zumindest in der ersten Zeit direkt am Stängel gießt, weil von der umliegende Erde am Anfang noch keine Kapillarverbindungen zu dem Wurzelballen bestehen, so dass der Wurzelballen austrocknen kann, selbst wenn die umliegende Erde feucht ist. Auch sollten die Pflanzen nicht zu tief gesetzt werden und nur leicht angedrückt werden.


Jiaogulan-Tee versendet das Teegeschäft Mandarin in der Koogstraße 59 in 25541 Brunsbüttel. Bestellung für Postversand: 04852/ 2211

Gemeinsam mit Jens Rusch entwickelte man eine besonders wohlschmeckende Atelier-Mischung aus Jiaogulan, Stevia und Goji-Beeren.


Das "Kohlosseum" in Wesselburen fertigt nicht nur wohlschmeckende Krautsalate mit Jiaogulan an, sondern versendet auch topf- und pflanzfähige, bereits angezogene Rhizome für den Selbstanbau. Auch diese Stecklinge stammen aus der Zucht von Jens Rusch.

Adresse: Kohlosseum GmbH Bahnhofstraße 22a

25764 Wesselburen Tel.: 04833 - 4589-0 Fax 04833 - 4589-59

E-Mail.: info@kohlosseum.de

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