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Die Sommerausstellung ist für Gruppen auf Anfrage auch schon mal am Wochenende geöffnet.
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Einmal in jedem Sommer findet im Atelier und der Kupfertiefdruckwerkstatt ein Seminar statt. Wir halten die Kurse bewusst klein, damit eine individuelle Betreuung gewährleistet bleibt und beim Probedrucken der unvermeidbare Stau an der Radierpresse steuerbar bleibt.
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Künstlern wurde zu allen Zeiten die Existenz überwiegend durch Auftragsarbeiten ermöglicht. Nicht immer dient das der Reputation. Wenn es sich aber um Aufträge, wie das Schleswig-Holsteinische Landesgemälde handelt, ist das der Würde und dem Ansehen des Künstlers durchaus zuträglich. Foto: Marcus Dewanger. Von Links: Prof. Günter Fielmann, Jens Rusch, Peter Harry Carstensen, Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein.
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Die Mitarbeit am Landtags-Symposium als Gast der renommiertesten Künstlergruppe Norddeutschlands, den "Norddeutschen Realisten" stellte eine ungewohnte künstlerische Herausforderung für Jens Rusch dar. " Farbige Debatten" vor laufenden TV-Kameras. Politiker, die andere Dinge im Kopf hatten, als still zu sitzen, damit der Maler sie portraitieren konnte. Rusch erledigte das souverän und nach Meinung der Ausstellungsbesucher im Landeshaus mit Bravour. Fast alle Gemälde wurden verkauft.
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In unserer Gesellschaft heisst "Voodoo" lediglich " Placebo"....
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Während seines Spanien-Aufenthaltes im Frühjahr 2011 entstanden zahlreiche lavierte OHP- Skizzen und Vorarbeiten für andere Techniken.
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Noch arbeiten wir dran, aber eine 3D - Version der Ölgemälde aus dem Zyklus W:O*ART nimmt langsam Gestalt an.
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Der dominante Teil im Werkverzeichnis von Jens Rusch gebührt dem Bereich " Surreale Gemälde". Dementsprechend gruppieren sich um seine Staffelei seine Wahlverwandtschaften. Kreaturen, die ihm helfen, hinter die Dinge zu schauen und dem Vorstellbaren eine reale Funktion zubilligen. Auf der Leinwand herrscht die Bereitschaft, sich selbst überraschen zu lassen: "Das letzte Wort hat immer das Bild"! Weitere Gemälde- Kategorien: Stilleben,Landschaften, Akt
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Die Illustrationen, die Jens Rusch zu Hermann Melvilles " Moby Dick" werden ab 14. Mai 2011 im Heimatmuseum Brunsbüttel in der Ausstellung "Brunsbütteler Walfänger und Moby Dick" ausgestellt. Wie auch bei seinen anderen Illustrationsthemen stellte Jens Rusch, seinem ersten Lehrer und Tutor Norman Rockwell folgend, alle Personen durch Statisten aus seinem Freundes- und Bekanntenkreis dar. So wurden Rechtsanwälte und Steuerberater Harpuniere und Flenser. Die sehr schön aufgebaute Ausstellung stellt ebenfalls einen didaktischen Überblick über die Brunsbütteler Walfang-Geschichte dar. Ein Besuch ist sehr empfehlenswert!
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Vom Wachs- oder Ton-Modell bis zur abschließenden Patinierung. Die Bronze-Plastiken werden ausführlich in Workshops behandelt.
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Der von Jens Rusch entworfene "Wattspinner" durchlebte erwähnenswerte Wandlungen. Eine Metamorphose, die dem entomologischen Teil seiner Kreatürlichkeit durchaus entsprechen mag. Sein Ursprung liegt in einer Regenwetterbastelstunde des Jahres 1978.
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Zu den beliebtesten Auftragsarbeiten gehören seine Exlibris, wertvolle Kleingrafiken in altmeisterlicher Manier für Kenner und Sammler gefertigt.
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Die lebensgroße Bronzeplastik "Neocorus" wurde im Auftrag der Hedi- und Willy Schmidt-Engels-Stiftung angefertigt. Das kleine Neocorus-Modell wurde in einer Auflage von 99 Ex. gegossen.
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Neben allen Experimenten, künstlerisch surrealen Gedankenspielereien und Plain Air-Symposien hat Jens Rusch niemals die klassischen Themen und die geruhsame Malerei von Stilleben "Nach Sicht" vernachlässigt. Seinen Stilleben merkt man oft die innere Ruhe und Ausgeglichenheit an, die er durch die Arbeit an diesem Sujet zurückzuerlangen versuchte.
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Diese Marokko-Studien entstanden während einer Reise. Stifte und ein Aquarellkasten bedeuten leichtes Gepäck. Oft werden danach im heimischen Atelier Ölgemälde daraus.
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Das Thema " Totentanz" ist nur eines unter vielen, in denen Jens Rusch seine ganz persönlichen Obsessionen verarbeitet. Auch im Themenkreis " Raumforderung" steht die latente Krebsbedrohung spürbar hinter den Motiven. Kreativer Sarkasmus als Selbsttherapie.
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Unter den Radierungs-Zyklen und Illustrationen fanden die 20 Radierungen zur Carmina Burana die größte internationale Resonanz. Viele große Chöre verwenden die Motive von Jens Rusch für Plakate und Programmhefte.
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Der Zyklus "Auf eigene Faust radiert" umfasst 40 Farbradierungen und eine Reihe von Zeichnungen und Gemälden. Durch die Schleswig-Holsteinische Landesregierung gelangte das Mappenwerk noch zu Zeiten der DDR als Dauerleihgabe in das Goethe-Nationalmuseum in Weimar.
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Die Themen der Stilleben-Radierungen haben nicht selten einen rätselhaften Symbolgehalt. Wortspiele geben oft die Inhalte vor.
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Gemälde und kleiner Radierungs-Zyklus zu einem Thema, das Jens Rusch sehr interessiert: Evolution. Kontroverse Schöpfungstheorien in Grafiken.
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Seine Atelier-Gefährten liefern nicht selten Bildideen, sie helfen ihm auch, eine eigene Überlebensphilosophie zu konstruieren. Außerdem bestimmen sie den Tagesablauf im Atelier-Alltag: Insekten, ein bizarrer Kosmos.
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Ein weiteres Generalthema in seinem Werkverzeichnis sind die Freimaurer-Themen, die er in allen hier vorgestellten Techniken erarbeit hat.
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Intelligente Bildfindungen, häufig mit einer symbolischen Tiefe, die sich erst beim zweiten Gedankengang erschließt. Ob Krabbenherz oder Zeitungsenten, Wortspiele und Metaphern prägen seine Bildwelten.
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Das Thema lag vor der Haustür: Arno Schmidt, Taktgeber der literarischen Obsessionen des Künstlers, siedelte seine Schule der Atheisten ausgerechnet in Tellingstedt an der Eider an.
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Rückblick Ausstellung Kreishaus Heide anläßlich des 60ten Geburtstages im Kreishaus Heide vom 21. April bis zum 14. Mai 2010. Mo - Do 8 bis 17 Uhr | Frei von 8 - 12 Uhr. Laudator Bernhard von Oberg: "Jens Rusch, der Farbenflüsterer aus einem farbenblinden Hadesland".
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Dr. Günter Mahal im Nachwort der aktualisierten Schimmelreiter-Ausgabe im Deich-Verlag zum Verhalten der Storm-Gesellschaft, speziell Dr. Laages unter dem Titel "damnatio vivi": Das Prinzip der päpstlichen Deutungshoheit hat aber noch einen weiteren Haken: Die Kardinäle, Bischöfe und selbsternannten Laienpriester geben der ‚wahren Lehre’ Unterstützung und attackieren scharf die ‚Andersgläubigen’. Eine Variante dieses Angriffs auf Abweichler ist oftmals die Züchtigung mittels Nichterwähnung. So kann es kaum verwundern, dass in Winfried Freunds Bibliographie (Abschnitt: Illustrationen) nur Alexander Eckeners Arbeiten erwähnt werden, mit dem Zusatz: „Die Radierungen Eckeners sind die bisher gelungensten Visualisierungen der Novelle.“ Da habe ich nicht nur Zweifel, sondern kann sicher sein: Jens Ruschs bildnerische Arbeiten sind nicht nur um Grade, sondern um Welten des eingelösten zeichnerischen Anspruchs höher anzusetzen. Was Freund ‚übersah’, stellt wohl eine verschärfte Form der damnatio memoriae dar, wie sie etwa bei Herostratos greifen sollte: eine damnatio vivi, das bewusste Verschweigen eines nicht auf Kurs tätigen Zeitgenossen. Dass er die kongenialen Arbeiten Jens Ruschs „übersah“, kann also nicht wundern.
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Einmal im Jahr findet in der Kupfertiefdruckwerkstatt in Brunsbüttel ein Seminar statt. Auf dieser Seite sind einige Ergebnisse der Kursusteilnehmer vom Radier-Seminar 2011 abgebildet. Beachten Sie bitte auch den Rückblick auf das Seminar 2010. Der Kursus 2012 findet vom 2. bis zum 6. Juli statt.
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"Art is a microscope which the artist fixes on the secrets of his soul, and shows to people these secrets which are common to all." Leo Tolstoy