Carmina Burana: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 16. März 2010, 11:44 Uhr

Die Bruyere-Holzmappe der Edition Lanuza

Der Carmina-Burana Grafik-Zyklus

Im Jahre 2000 regte die spanische Edition Lanuza in der Künstlerstadt Altea an der Costa Blanca den norddeutschen Künstler Jens Rusch an, sich Gedanken über einen kleinen Radierzyklus zu machen. Thema sollte ein aufführbare und im Rahmen der UNESCO förderbare Carmina Burana- Inszenierung der regionalen Chöre sein. Als Foyer-Ausstellung sollte der Zyklus die Aufführungen begleiten. Nach Vorlage der ersten 6 Blätter war man jedoch derartig begeistert, daß man beschloss, den Umfang zu erweitern. Der Zyklus wuchs auf 20 Motive und die Edition ließ aufwendige Bruyere-Holzmappen anfertigen. Erste Präsentationen auf Kunstmessen ergaben Subscriptionsnachfragen. Dann erkrankte Jens Rusch lebensbedrohlich an Krebs. Eine der vermuteten Ursachen sah man in der Arbeit mit Säuren. Fast zwei Jahre mußte die Arbeit ruhen.

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Erst im Jahrhundert-Sommer 2003 konnte er sich einen Arbeitsplatz unter freiem Himmel einrichten, in frischer Luft. Im vorangegangenen Winter hatte er sich die Themen inhaltlich erarbeitet und auch einige der Kupferplatten mit noch ungeätzten Stricharbeiten versehen. Nach ersten Teil-Präsentationen im Internet ergaben sich überraschende Nachfragen aus allen Teilen der Welt, wohl weil diese Illustrationen bislang die einzigen zu diesem Thema sind. Als Konzert-Plakate, CD-Cover und Illustrationen von Programmheften waren seine Motive plötzlich sehr begehrt. Anerkennung von Intendanten und Konzert-Managern bestätigen die inhaltlichen Aussagen der aufwendigen Radierungen. Inspiriert durch die Musik, und nur gelegentlich an Textinhalte gebunden, gestattete Rusch sich einen weit größeren interpretatorischen Freiraum als bei seinen vorangegangenen Illustrationen.


Publikationen und Programmhefte

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Ausstellungen

9180-1.jpg Vor dem Palau der Miguel Hernandez-Universität / Altea

Lustig am Rande: bei der Vorführung im grandiosen "Palau" in Altea wurde zum 280köpfigen Chor ein Ballett aufgeführt. Die Choreografin war des Lateins entweder nicht mächtig oder überdrüssig und hatte sich bequemlichkeitshalber an meinen Grafiken orientiert. Nun tanzten also tatsächlich Mönche Can Can und Nonnen in Wabenstrümpfen ebenso. Ein betrunkener Mönch mit Bierkrug torkelte über die Bühne und auf eine große Leinwand wurden erotische Szenerien, naturgetreue Realbilder, meinen Radierungen nachgestellt, projeziert. Glücklicherweise wandte der katholische Kinderchor, der gerade absang, dieser Projektion den Rücken zu um auf das Publikum einzufisteln.

Plakate

Skizzen

Präsentation in Spanien

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