Wheelchair Crowddiving

Aus Jens Rusch
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"Wheelchair crowddiving" Ölgemälde auf Leinwand 110 x 200 cm Preis : 20 000.- €

Wheelchair Crowddiving

Die eigentümliche Solidarität der Metal-Szene ist schwer zu vermitteln. Zumindest bei latenter Voreingenommenheit. Doro hat mehrfach darauf hingewiesen, als es um Blutspenden und Stammzellen-Solidarität ging. Unsere Aktion LAUTSTARK gegen KREBS ist ein weiteres Indiz für eine ungewöhnliche Solidarität, die man ansonsten schwer suchen müsste.

"Mir ging es bei diesem Bild um eine geeignete Metapher, die diesen Hinweis unaufdringlich transportieren könnte. Weshalb die Metal-Szene so solidarisch ist, müssten Fachleute analysieren. Vermutlich läuft es auf eine Aussenseiter-Gemeinschaft hinaus. Aber das wäre zu einfach. Nicht selten werden Inhalte dieser Grundhaltung bereits in der Musik transportiert, aber diesem Aspekt wird selbst in der Szene keine besondere Aufmerksamkeit gezollt".

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Workshop

Monatelang berichtete Jens Rusch in täglichen Momentaufnahmen aus seinem Atelier über die Entwicklung dieses ambitionierten Gemäldes auf seiner Facebook-Seite.

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Das macht er keineswegs aus Exhibitionismus - den kann er anderenorts hinreichend ausleben. Er mache das, um aufzuzeigen, wie langwierig und oft auch schwierig solch ein handwerklicher Prozess ist. In den Zeiten von Grafikprogrammen und Fotofiltern darf sich jede/r wie ein kleiner Künstler fühlen. Und das gönne er allen von ganzem Herzen. Aber als einer der letzten Vertreter eines Berufsstandes, der auf der Erkenntnis basiert, dass es ohne Handwerk keine Kunst geben könne, fühle er sich verpflichtet, diese Einstellung zu verteidigen. Wennauch mit schwindenden Kräften, aber zumindest noch mit hinreichender Überzeugung. So steht es auf dieser Workshop-Seite zu lesen.

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Credits

"Wheelchair crowddiving" Ölgemälde auf Leinwand 110 x 200 cm Preis : 20 000.- €

Feedback

  • Eu realmente estou muito curiosa pra ver esta arte pronta! Jens Rusch,você não faz idéia como eu estou feliz em fazer parte dessa sua obra de arte! As vezes eu me pego olhando os detalhes,E pensando no sacrifício que é ir ao wacken,Eu choro!pelo menos eu estou muito feliz em fazer parte da sua obra! Ana Paula Araujo
  • Das Thema, die ganze Aktion in einem Moment eingefangen und das Prinzip von Metal mit seinem ungeschriebenen Verhaltenskodex eingefangen...Herr Rusch, mit dem Gemälde hatten sie mich und ihre Arbeit zeugt von handwerklichen Können. Dekard Kain
  • Viele (un) bekannte Grüße von mir und meiner Metaltruppe- und Respekt für deine schöne Arbeit der Bilder und die einzelnen Schritte. Unsere Clique hatte sich bisher nie so Gedanken drum gemacht mit wie vielen "Handicaps" wir so zu tun haben in unserer kleinen Truppe. Durch deine Zeichnung haben wir uns mal unterhalten und drüber geredet.

Ein eher überraschendes Ergebnis. Es wurde bislang ja lediglich die mangelnde Trinkfestigkeit unserer jüngsten Mitglieder festgestellt.

Wir sind: 1x Blind 1x hochgradig sehbehindert 1x Prothesenläufer 1x Orthese steifes Bein aber dran 2x ADHS 1x RolliRocker 1x Lernbehinderung 2x Fußversteifung und Altersgebrechen und 3 x Überkomplett= also soweit gesund.

Es ist uns nie so bewusst geworden wie auf Festivals der Metalszene , das alles egal ist. Wir handhaben die Planung für Festivals anhand der jeweiligen Kompetenzen und planen dementsprechend so, dass jeder seinen Beitrag leisten kann und gerne tut. Keine Aufgabe im Team ist unwichtig und selbige zu haben sorgt für den Einzelnen für Gemeinschaft. Wer nicht gut rechnen kann, der wäscht ab. Wer nicht tragen kann macht die Organisation und die Kasse. Wer nicht gut organisieren kann fährt Auto oder ist viel am Schleppen von Material und Co. Uns ist bewusst, dass bei unterschiedlichen Gebrechen unsere Werte zählen und das spiegeln deine Bilder so schön wieder.

Gemeinsam geht’s immer. Einer für den anderen. Viele Probleme werden ja auch nicht angesehen, z.B Depression, Angststörung. Jeder kann einmal in der Situation sein, auf Hilfe angewiesen zu sein, kurzzeitig oder langfristig.

Die Bilder zeigen uns sehr, dass wir Bestandteil einer Gemeinschaft sind, die Inklusion lebt und nicht nur in der Theorie debattiert.

Sylvia Werner