We are stardust
Aus Jens Rusch
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Die Sternenstaub-Theorie
Leben aus der Ferne: Panspermie-Theorie
Eine weitere Idee zur Entstehung des Lebens auf der Erde ist die Panspermie-Theorie oder zum Teil auch Panspermie-Hypothese genannt. Die Theorie besagt, dass sich das Leben zuerst auf einem anderen Planeten entwickelt hatte. Über Meteroiten und Sternenstaub soll das Leben dann durch das Weltall auf die damalige Erde gelangt sei.
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Raumsonde "Stardust"
Die Raumsonde Stardust (deutsch: Sternenstaub) war eine Mission der NASA, die 1999 gestartet und 2011 beendet wurde. Ziel der Mission war das Einfangen von Partikeln aus der Gashülle (Koma) des Kometen Wild 2 sowie des interstellaren Staubs, die im Januar 2006 zur Erde zurückgebracht wurden. Für die Entwicklung und den Bau der Sonde standen im Rahmen des Discovery-Programms zur Erforschung des Sonnensystems 128,4 Millionen Dollar zur Verfügung, weitere 40 Millionen Dollar wurden für die Missionsdurchführung verwendet. Hinzu kamen Kosten für die Trägerrakete. Quelle: Wikipedia
Panspermie
Die Hypothese der Panspermie [panspɛrˈmiː] (gr. πανσπερμία panspermía, von πάν pán „alles“ und σπέρμα spérma „Samen“; dt. so viel wie „All-Saat“) besagt, dass sich einfache Lebensformen über große Distanzen durch das Universum bewegen und so die Anfänge des Lebens auf die Erde brachten. Ihre Vertreter versuchen damit, den nach ihrer Auffassung bestehenden Widerspruch zwischen der hohen Komplexität des Lebens auf der einen Seite und der vergleichsweise kurzen Zeit für seine Entstehung auf der anderen Seite zu begegnen. der Erde Leben nachgewiesen werden konnte. Quelle: Wikipedia
Ursprünge der neuzeitlichen Panspermie-Hypothese
Anfang des 20. Jahrhunderts (1903/1908) formulierte Svante Arrhenius mit der Radio-Panspermie die erste theoretische Beschreibung der Panspermie. Nach dieser Theorie können Sporen aus den äußeren Schichten der Atmosphäre entweichen und durch den Druck des Sonnenlichts in den interstellaren Raum transportiert werden. Erneut aufgegriffen wurden die Panspermie-Hypothesen 1963 von Donald Barber und in den 1970ern von Francis Crick und Leslie Orgel, sowie vom britischen Astronom Fred Hoyle. Quelle: Esowatch
Argumente für und gegen die Panspermie-Hypothese
In der Stratosphäre, in 40 km Höhe wurden Bakterien festgestellt. Bakteriensporen, die sich Monate auf dem Mond befanden, konnten von der Apollo 12-Mission auf die Erde zurückgebracht werden und ein Teil der Sporen war noch teilungsaktiv. Außerdem konnte im Sonnensystem verschiedene Grundbausteine des Lebens, wie etwa Aminosäuren, gefunden werden. Allerdings gibt es bisher keine Hinweise auf Lebensformen außerhalb der Erde.
Pansperme Bakterien oder Einzeller müssten den Bedingungen im Weltall über möglichweise viele Jahre standhalten können. Insbesondere müssten sie der Teilchenstrahlung und ionisierenden Strahlung und dem Sonnenlicht bei Temperaturen nahe am absoluten Nullpunkt widerstehen können. Esowatch

