Radier-Seminar 2013

Aus Jens Rusch
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Radier-Seminar 2013.jpg

Angebotene Techniken

In den Seminarwochen 2013 werden wie in den Vorjahren (Bitte auf die Rückblicke klicken) alle Basistechniken wie Strichätzung, Aquatinta etc. angeboten. Außerdem Schabkunst (Geschabte Aquatinta und auf Wunsch auch Mezzotinto).

2013 können zusätzlich Kupferprofile für Prägedrucke gesägt werden und zu den Struktur-Experimenten kommen Trocknungsrisse durch Schlick (Watt) hinzu.

Termine

Seminar 2013

  • Gruppe A 1. bis 5. Juli 2013 (Optional 6. Juli Drucktag) (Ausgebucht)
  • Gruppe B 8. bis 12. Juli 2013 (Optional 13. Juli Drucktag)
  • Gruppe C hypothetisch

Beispiele für Struktur-Experimente

Stempel.jpg

Die einfachste Möglichkeit, eine Negativ-Struktur vor dem Ätzen zu erzeugen, ist der Stempelabdruck einer vorhandenen Textur, in diesem Fall ein realer Fächer. Mit Asphaltlack wird dieser auf die Druckplatte "abgeklatscht" und die Kupferplatte somit vor Säureeinwirkung partiell geschützt. Diese einfache Methode lässt sich mit jedem erhabenen Material durchführen. Die Kursusteilnehmer sind aufgefordert, solche Materialien zu sammeln und nach Gusto zu verwenden.

Arbeitssituationen

Siehe auch: Kurse und Seminare und Druckvorführung

Marbles

Strichätzung

Die Strichätzung ist die bekannteste Form der eigentlichen Radierung. Ihr Erscheinungsbild kommt dem Kupferstich am Nächsten, zeigt aber dessen auf- und abschwellende "Taillen" nicht. Stattdessen ist der Strich sehr von der Nadelführung des Zeichners abhängig. Im Kursus beginnt fast jede Arbeit mit einer basisgebenden Strichätzung, weil sie dem Schüler Proportionssicherheit bietet.

Nadelarbeit und Schraffuren

Mit Radiernadel, Drahtbürsten, Rouletten und Mouletten, Sternrädern oder anderen Instrumenten wird der Schutzlack zeichnerisch "verletzt". An diesen Stellen ist die Kupferplatte ätzbar und der Strich teilt sich im Andruck als sichtbare Linie mit.

Aquatinta

Strukturen

Schon mit einfachsten Mittel, wie in diesem Beispiel mit einer kreisrunden Schablone und etwas Haushaltsaluminium können brauchbare Stempelstrukturen erzielt werden. Mit Asphaltlack und Asphaltstaub werden diese Strukturen ätzbar und also auch druckbar.

Kosten

Basis-Kursus

Basis-Kursus Montag bis Freitag jeweils am Vormittag von 9 bis 12 Uhr
Der Basis-Kursus (Strichätzung, Aquatinta, Schabkunst, Strukturen) kostet 168.- €

Intensiv-Kursus

Der Intensiv-Kursus beinhaltet den Basis-Kursus an den Vormittagen plus Nachmittags-Unterricht von 15 bis 18 Uhr und kostet pauschal 320.- Euro. (Wie in den Vorjahren)

Freie Kombination

Kursusteilnehmer, die bereits den Basis-Kursus belegt haben und einzelne Nachmittage hinzu belegen möchten, zahlen hierfür je 35.- €

Ergebnisse Gruppe A

Gruppe A.jpg


Strukturen aus dem Watt

Die Dithmarscher sind schon ein gesegnetes Volk. Die besten Materialien für außergewöhnliche Dinge liegen direkt vor ihrer Haustür. Watt beispielsweise. Schlick in unendlichen Mengen und völlig kostenlos. Wie man auf den nachstehenden Abbildungen sieht, muss man lediglich den Schlick auf eine Platte streichen, an der Sonne trocknen lassen und dann etwas Lack durch die entstandenen Risse sprühen. Man kann das auch mit Reisslack machen, dann erscheinen die geätzten Striche sogar positiv. Lässt man die Platte über Nacht in der Säure, dann erscheint eine solch spektakuläre Struktur wie auf der Radierung von Ina Fenske.

Ergebnisse Gruppe B

Abschiedsfoto Gruppe B.jpg

Rückblicke


Anfahrt und Unterkunft

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